Controller2Share – Controlling ohne eigene Controller?

Controlling im lernenden Unternehmen

Unsere Idee des Controllings basiert auf der Maxime eines lernenden Unternehmens. Der Controlling-Prozess umfasst dabei die Führungshandlungen Planung, Kontrolle und Information. Bei der Planung werden zunächst die strategischen und operativen Zielsetzungen des Unternehmens definiert und mit spezifischen Maßnahmen und Messgrößen konkretisiert. Letztere ermöglichen dem Controlling im Zeitverlauf eine kontinuierliche Kontrolle der Zielerreichung. Kommt es zu relevanten Abweichungen zwischen Plan und Ist, müssen die Verantwortlichen darüber informiert werden. Der Analyse dieser Abweichungen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Nur wer versteht, warum ein Ziel nicht erreicht wurde, kann daraus Rückschlüsse ziehen, wie er es zukünftig erreichen kann. Hierdurch werden Abweichungen für das Controlling nicht zu Problemstellungen, welche man nach Möglichkeit vermeiden sollte, sondern zu Lernpotenzialen, die das Erkenntnis- und Handlungsspektrum des Unternehmens erweitern.

 

Adaption und Agilität

In den heutigen, für Unternehmen der meisten Branchen doch sehr turbulenten Zeiten, sind insbesondere die Adaptionsfähigkeit und die Agilität zwei wesentliche Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Unternehmensführung. Unter Adaption versteht man dabei die Fähigkeit einer Organisation, sich an die Veränderungen aus ihrem Umfeld anzupassen. Die Agilität beschreibt die Geschwindigkeit, in welcher dies der Organisation gelingt. Es ist für Unternehmen also enorm wichtig, ihre Ziele mit einer handlungsorientierenden Planung zu hinterlegen und rechtzeitig darüber informiert zu werden, wenn die Zielerreichung gefährdet wird. Eine rechtzeitige und werthaltige Information wird dabei zur Grundlage einer entsprechenden zeitnahen und erfolgreichen Entscheidung. Oder anders ausgedrückt: Wer aus Abweichungen lernen möchte, muss zunächst einmal wissen, dass es überhaupt eine Abweichung gab. Und dies möglichst so schnell, dass ein Eingreifen überhaupt noch möglich und sinnvoll ist.

Ein Controlling-System kann diese Idee eines lernfähige Unternehmen realisieren. Trotzdem scheuen insbesondere kleinere Unternehmen den nötigen Aufwand, um ein wirksames Controlling-System zu konzipieren und umzusetzen. Es sind insbesondere die Investitionen in Software, Personal und Know-how, welche aus Sicht der Unternehmen einer eigenen Controlling-Lösung im Wege stehen. An dieser Stelle stellt sich jedoch mit Hinblick auf die aktuelle ökonomische Entwicklung die Frage: Muss ein Unternehmen ein eigenes Controlling-System besitzen, um seine Vorteile zu nutzen?

 

Die Sharing Economy

In den vergangenen Jahren hat sich auf Basis solcher Fragestellungen in verschiedenen Branchen und Einsatzgebieten der Ansatz der Sharing Economy entwickelt. Dieser liegt die Idee zugrunde, dass durch die gemeinsame Nutzung einer Ressource, welche nicht dauerhaft benötigt wird, der Aufwand für den Einzelnen reduziert werden kann: Wer nur einmal in der Woche ein Auto benötigt, bspw. für den Einkauf von Lebensmitteln, „fährt“ mit einem CarSharing Anbieter im wahrsten Sinne des Wortes deutlich besser als mit dem Kauf des Automobils. Und für einen jährlichen Urlaub ist die Buchung eines privaten Apartments bei Airbnb sicherlich kostengünstiger, als der Erwerb und der Unterhalt einer Ferienwohnung am präferierten Urlaubsort.

Was wäre, wenn ein Controlling-System dieselbe Flexibilität besitzen würden? Wenn der monatliche Bedarf für einen Abweichungsbericht oder die Systemnutzung für den jährlichen Planungsprozess nicht zum Grund werden würden, ein eigenes Controlling-System aufzubauen und zu betreiben?

 

Controller2Share

Unsere Lösung dafür heißt Controller2Share: Wir konzipieren mit unseren Kunden ein Controlling-System, welches diese immer dann nutzen können, wenn sie es tatsächlich benötigen. Hierfür stellen wir den Anwendern die nötige Expertise und Begleitung zur Seite, welche aus den Daten des Unternehmens neues Wissen für Führungskräfte und MitarbeiterInnen schafft. Hierbei kann flexibel festlegt werden, wie die Unterstützungsleistungen im Bereich der Planung gestaltet werden, welche Kennzahlen und Indikatoren wesentlich für den Geschäftserfolg sind und wer im Unternehmen wann über Abweichungen oder andere beachtenswerte Entwicklungen informiert werden soll.

Alle dafür nötigen Aufgaben wie der Betrieb des Systems, die Aufbereitung und Analyse der Daten sowie die Erstellung der Berichte werden von uns übernommen. Zudem stehen wir natürlich sowohl für den Planungsprozess als auch für Abweichungsanalysen und die Erstellung von Szenarien als Ansprechpartner und Sparringspartner zur Verfügung. So gewinnen die Controller2Share Kunden mehr Freiräume für Ihr Kerngeschäft und können die Informationen aus dem Controlling-System nutzen, um die richtigen, Erfolg versprechenden Entscheidungen zu treffen.

Hier erfahren Sie mehr über Controller2Share.

Sebastian Reek

Sebastian Reek

Sebastian Reek M.A. ist Berater bei der Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH.Er unterstützt Unternehmen verschiedener Branchen und Größenordnungen in den Themengebieten normatives und strategisches Management, Frühaufklärung und Risikomanagement, Personal- und Organisationsentwicklung sowie Reporting und Informationssysteme. Für den Qualification-Bereich der IFC EBERT ist er als Referent für die angesprochenen Themengebiete, sowie in der Entwicklung von Seminaren und Veranstaltungen tätig.
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