Führung weiter gedacht

Führung umfasst Kompetenzen, Instrumente und Stile. Führung bedarf eines ganzheitlichen Systems aber auch immer die Berücksichtigung der einzelnen Person. Führungskräfte setzen auf Strukturen und Vereinbarungen, aber auch auf Vertrauen und Wertschätzung. Die Führung befindet sich im Wandel, welchen wir gemeinsam mit Ihnen durchdenken wollen.

Coaching in Entscheidungssituationen

Alltägliche Entscheidungen, die wir alle in einem fort ganz selbstverständlich treffen, sind meist irrational, unbewusst und basierend auf Überzeugungen, Werten und Einstellungen, die einer wissenschaftlichen Analyse kaum Stand halten könnten, – würden wir dies denn je wagen oder wollen. Im Führungskontext sollte dies ganz anders sein, oder nicht? Sicher ist, dass die Idee des Menschen als reflektiertem Denker und rationalem Akteur zwar existiert  – jedoch immer erst im Wechselspiel oder gar als zweite Instanz seines intuitiven, gefühlsbasierten und deutlich schneller reagierenden Ichs. „Intuition schlägt Verstand“, so werden spätestens seit dem Bucherfolg des Nobelpreisträgers Daniel Kahnemann  die psychologischen Zusammenhänge zwischen dem „schnellen und langsamen Denken“ (2011), zwischen dem limbischen und kognitiven System im Gehirn seitens der aktuellen und der Fachmedien kolportiert.

 

Coaching in Entscheidungssituationen

Warum also brauchen wir noch komplexe Entscheidungsmodelle und komplizierte –kalkulationen, wenn am Ende doch die Psychologie allen Berechnungen und Voraussagen ein Schnippchen schlägt? Welche Unterstützung kann ein Coaching für Entscheidungssituationen dann überhaupt leisten? Coaching gibt keine Antworten, aber es zeigt neue Wege und offenbart Zusammenhänge. Diese Transparenz ermöglicht selbständiges und reflektiertes Handeln für die neben der Kommunikation wichtigste Kernkompetenz einer Führungskraft. Denn: Das Treffen von Entscheidungen – rechtzeitig, begründet und eindeutig – macht im Führungsprozess den entscheidenden Unterschied!

Wir betrachten Personen, Handlungen und Situationen als System, definieren Einflüsse, Wirkungen, Prioritäten und Relevanzen und analysieren die bewussten und unbewussten Entscheidungsstile und Automatismen einer Person oder Organisation. Dabei setzen wir stets auf beides: Intuition und Verstand, und zwar abwechselnd, gleichzeitig oder auch mal konkurrierend, damit aus einem Coaching für unsere Kunden konkreter Mehrwert entsteht.

Viele Grüße
Ihre Anja Ebert-Steinhübel

Vertrauen als Erfolgsfaktor für Wohnungsunternehmen

Die klassischen Erfolgsfaktoren in Unternehmen der Wohnungswirtschaft können unter anderem – wie übrigens in fast jedem Unternehmen – die Produkt- und Angebotsqualität (bspw. Bestandswohnungen, Neubau, Dienstleistungen, etc.), Kundennähe, Humanressourcen und Innovationsfähigkeit sein. Diese Auflistung ist für Ihr Wohnungsunternehmen natürlich individuell erweiterbar. Vertrauen als Erfolgsfaktor

Wir haben festgestellt, dass es einen sehr wichtigen Einflussfaktor auf den Unternehmenserfolg gibt, der unserer Meinung nach noch von vielen Unternehmen stark unterschätzt bzw. überhaupt nicht beachtet wird. Es handelt sich hierbei schlicht und einfach um „Vertrauen“. „Vertrauen“ innerhalb einer Organisation und „Vertrauen“  aus dem Unternehmen hinaus zu der Gruppe der Stakeholder. Vertrauen als Erfolgsfaktor

 

Vertrauen als Erfolgsfaktor

Oft wird angemerkt, dass eine Organisation in erster Linie funktionieren muss. Ob „Vertrauen“ oder nicht, die Ziele sind klar formuliert und jeder weiß, was er zu tun hat. Erschwerend kommt hinzu, dass „Vertrauen“ als Zielerreichungsdeterminante nicht einfach zu messen ist. Unterschlagen wird in der Diskussion aber häufig, dass es mehrere Wege zum Erfolg gibt. Nämlich den Beschwerlichen oder eben den Angenehmen – mit „Vertrauen“. Ist es nicht eine tolle Vorstellung zu wissen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam an einem Strang ziehen, die gleichen Ziele vor Augen haben, vertraut miteinander handeln und die Beziehung zu externen Interessentengruppen optimiert wird?

Jetzt stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage, wie „Vertrauen“ geschaffen bzw. gepflegt werden kann. Vertrauen als Erfolgsfaktor
Unsere Antwort: mit einem Verhaltenskodex. Dieser ist die Selbstverpflichtung Ihres Wohnungsunternehmens, klar definierte Verhaltensweisen in unterschiedlichen Situationen anzuwenden. Er stellt Prinzipien, Handlungsweisen, Instrumente und Richtlinien für den Umgang mit allen Zielgruppen des Unternehmens bereit. Transparenz, Verlässlichkeit und gute Zusammenarbeit können dadurch gestärkt werden und tragen unmittelbar zum Aufbau und zur Pflege von „Vertrauen“ bei. Denn wir dürfen nicht vergessen: „Vertrauen“ entsteht nicht von selbst, sondern muss aufgebaut, gepflegt und weiterentwickelt werden. (Detaillierte Informationen hierzu finden Sie übrigens in unserem Artikel „Vertrauen als Potenzial für nachhaltigen Erfolg“, erschienen in DW Die Wohnungswirtschaft 6/2013, auf unserer Homepage oder über untenstehendes Bild.

Vertrauen als Erfolgsfaktor

Vertrauen als Erfolgsfaktor

Wird in Ihrem Unternehmen „Vertrauen“ tatsächlich als Selbstverständlichkeit gesehen? Ist Ihrer Meinung nach „Vertrauen“ ein Einflussfaktor für den Erfolg Ihres Wohnungsunternehmens? Fördern Sie das „Vertrauen“ in Ihrem Unternehmen, vielleicht sogar durch einen Verhaltenskodex? Oder muss eine Organisation einfach „nur“ funktionieren? Wir freuen uns, wenn Sie ihren Standpunkt mit uns teilen. Vertrauen als Erfolgsfaktor

Ihr
Philipp Krämer
Vertrauen als Erfolgsfaktor