digitale revolution

Intensivkurs Hochschulcontrolling [Berlin] 09. – 11.04.2013

Informationen auf den Punkt gebracht!

Unter diesem Motto haben wir in den vergangenen drei Tagen grundlegendes und praktisches Wissen für die Gestaltung und Weiterentwicklung eines effektiven Hochschulcontrollings an unsere Seminarteilnehmer weitergegeben.

Information, Dialog und Networking bildeten die Grundpfeiler unserer Seminartage, welche für die Teilnehmer individuell kombinierbar waren.

So wurde am ersten Seminartag das externe und interne Rechnungswesen in den Mittelpunkt gestellt. Neben den Themen Buchführung und Bilanzierung wurde vor allem auf die Kosten- & Leistungsrechnung und die Trennungsrechnung eingegangen.
Der zweite Seminartag stand ganz im Zeichen des operativen Controllings. Behandelt wurden die Themen Planung und Budgetierung, sowie Berichtswesen und Risikomanagement – praktisch an einem Beispiel dargestellt.
Zentrales Thema am dritten und somit letzten Seminartag war das strategische Controlling. Hier lag der Fokus auf Themen wie Führungsprozess, Erfolgsmatrix und Wissensbilanz.

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme, interessanten Austausch und freuen uns auf weiterführende Diskussionen an dieser Stelle!

IFC EBERT
2 Kommentare
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    Dieter Buchdrucker sagte:

    Das Seminar Hochschulcontrolling im Gold-Inn Hotel Adrema, Berlin vom 9.-11. April 2013 war in der Tat ein Intensivkurs! Mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus neun Hochschulen und Universitäten unterschiedlicher Fachrichtungen und Größen – aus Sicht des Referententeams der IFC EBERT durchaus effizient und effektiv.
    Natürlich ist die Referentensicht nicht unbedingt mit der Sicht der Teilnehmer gleichzusetzen. Zeigen es jedoch der Seminar-Dialog und das Feedback, dass die Inhalte und die Intensität der Themenbehandlung absolute Relevanz haben.
    So beweist beispielsweise die Kostenrechnung, resp. die sog. „Trennungsrechnung“, dass Theorie und gelebte Hochschulpraxis in untrennbarem Verhältnis zueinander stehen. Die KLR war bis vor wenigen Jahren etwas ganz Neues für die Hochschulwelt im Bereich der Verwaltung. Getreu dem Motto: „wer steuert die Produkte einer Hochschule anhand von Kostenkennzahlen?“ liegt die Herausforderung offen auf der Diskussionsplattform. Umso mehr erscheint es wichtig und richtig in Controllingseminaren immer wieder auf dieses Thema einzugehen.
    Das Finanzberichtswesen bildet neben den Qualitätsindikatoren aus Lehre und Forschung den zentralen Baustein des Hochschul-Controllings. Wir interpretieren, dass in diesem Feld enormes Potenzial steckt und noch Einiges an Aufklärungsarbeit im Hinblick auf „Sinnhaftigkeit“ geleistet werden kann. Wir Berater sehen uns hier in der Pflicht.
    Apropos Pflicht: dass Planung und Budgetierung mit einem hohen Flexibilisierungsvermögen auf ebenso hohe Erwartungshaltung der Teilnehmer stoßen, erfreut uns außerordentlich. Liefern wir doch das Schlüsselkonzept zur optimalen Budgetierung („Advanced Budgeting“) aus betriebswirtschaftlicher Perspektive, geraten wir jedoch schnell in die Praxisfalle: wie kann man aus 99% starren Hochschulbudgets, stagnierenden staatlichen Geldern*, Besitzstandsbeharrlichkeit und Inflexibilität der Budgetverantwortlichen ein Budgetierungsmodell mit Struktur-und variablen, erfolgsabhängigen Strategiebudgets umsetzen? Eine Antwort hierauf konnten wir (noch) nicht zu aller Zufriedenheit geben. Hier steckt Verbesserungspotenzial.
    (*zur Relativierung sei angemerkt, dass ganz aktuell vermeldet laut GWK (Gemeinsame Wissenschaftskonferenz) die Hochschulpaktmittel von Bund und Ländern kräftig aufgestockt werden sollen – man spricht von „Planungssicherheit“ – Grund zum Ausruhen? Mehr mittelfristige Gelder lösen aber das Problem der leistungsorientierten Budgetvergabe nicht!).
    Insofern lernen wir eines daraus: wenn Flexibilisierung und Autonomie für Hochschulen, dann bitte im vollem Umfang auf allen staatlichen Hierarchieebenen, insbesondere in den Ministerien, damit die Rahmenbedingungen stimmen.
    Besonders freut uns das rege Interesse für die strategische Komponente des Controllings. Haben wir doch mit den Themenstellungen „Hochschulentwicklung auf Basis von Potenzialanalysen (SWOT)“, „Balanced Scorecard“ sowie „Risikomanagement „ den Milchzahn der Zeit getroffen. Denn: wir befinden uns nahezu alle im Anfangs-Interessen-Stadium und hoffen, dass es nicht dabei bleiben wird. Vor allem Risikomanagement scheint in Zeiten rasanten Wandels und (tatsächlich?) zunehmendem Wettbewerbsdruck (Globalisierung, Internationalisierung) einen gewissen Stellenwert im Hochschulcontrolling zu bekommen. Die IFC EBERT kann und will hier einen Wertbeitrag leisten, damit auch Fachhochschulen und Universitäten und deren Aufsichtsräte Chancen- und Risikopotenziale erkennen und handhabbar machen können.
    Summa summarum schätzen wir den Seminarverlauf als Erfolg ein, er gibt uns Denkanstöße und Hoffnung, dass wir im Dialog mit den Hochschulen vorwärts kommen. Ungedachtes denkbar machen.
    In diesem Sinne, viele Grüße an alle Interessierten. Auf ein Neues im Herbst, wenn es wieder heißt: Intensivkurs Hochschulcontrolling. Wir freuen uns auf viele Kommentare.
    Ihr Dieter Buchdrucker, Hochschulteam der Institut für Controlling Prof. Dr. Ebert GmbH.

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  2. Avatar
    Dieter Buchdrucker sagte:

    Die Planung für den vierten Intensivkurs Hochschul-Controlling in Berlin im September 2013 läuft! Wir werden – getreu der Seminarbezeichnung: „Intensivkurs“ die Konzentration vermehrt auf die Aspekte der Planung und leistungsorientierten Budgetierung sowie dem Risikomanagement an Hochschulen lenken. Die strategische Ausrichtung der Hochschulen und der Wertbeitrag, den die Controllerinnen und Controller leisten können, prägen den Kurs ebenso wie das „operative Tagesgeschäft“, bzw. das Handwerkszeug, das erforderlich ist, um eine Hochschule effizient und effektiv zu steuern. Das Ganze soll lebhaft anhand von Workshops und integrierten Fallstudien vermittelt werden.
    Ich freue mich auf den Dialog.
    Ihr Dieter Buchdrucker

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